EMBODIED 2019

In der neuen Werk-Serie der Künstlerin Maria Leibnitz „EMBODIED“ abstrahiert sie sich berührende Bodies in ästhetische Formen. Die in Malerei und Polaroids gezeigten Körper stehen für sich allein oder sind auf intime Weise miteinander verbunden. Die Berliner Künstlerin interessiert sich für die Schnittstelle, in der Körper und Geist auf (soziale) Grenzen treffen. Es geht ihr dabei um eine körperpositive Sichtweise als Gegenbewegung zum sogenannten Bodyshaming. Wo beginnt Berührung, Intimität, wo beginnen eigene Grenzen? Welche Bodyshapes empfinden wir als schön? Kann ein Körper, der dem gängigen Schönheitsideal nicht enstspricht, als schön empfunden werden? Wer passt sich einem Ideal an und wer verweigert sich ihm? Die Werke sind eine Liebeserklärung an den menschlichen Körper in all seiner Diversität.

Ausgestellt auf dem Rundgang, Juli 2019 – Universität der Künste – Hardenbergstraße 33 10365 Berlin

F. Hüller